WSUS cleanup – best solution

Nicht nur, um den Plattenplatz eines WSUS-Servers regelmäßig zu bereinigen, sondern gleichzeitig auch die SQL-Datenbank hübsch sauber und in reaktionsfreudigem Zustand zu behalten, empfiehlt sich über die grafisch erreichbaren Wartungstasks hinaus der Einsatz eines Wartungsscripts, das als geplanter Task auf dem Server regelmäßig ausgeführt wird.
Zudem kann es ohne regelmäßigen Aufräumtask im WSUS schon mal passieren, dass in der GUI bei der Anzeige aller Updates keine Rückmeldung mehr erfolgt oder die schon längst abgelehnten Treiber noch immer Speicherplatz verbrauchen.

Noch vor ein paar Jahren war das mit etwas Handarbeit verbunden. Ich hatte bis dorthin mit einem anderen Script gearbeitet.  Mittlerweile habe ich aber eine wesentlich bessere und zuverlässigere Lösung gefunden – nicht ganz ohne Grund spricht der Entwickler vom „last WSUS script you will ever need“ –
Adam Marshalls Clean-WSUS.

Windows 10-Clients, Windows Update und Fehler 0x8024000d bei WSUS-Nutzung

Mal wieder Probleme. Diesmal brachten Clients mit 1703 und auch 1709 beim Suchen nach Updates auf dem WSUS-Server den Fehler 0x8024000d.

Im Windowsupdate-Log waren entscheidend diese 3 Zeilen, die mich der Lösung näherbrachten:

2017.11.23 19:34:10.4010252 3540 5556 Agent Failed to parse extended metadata for 6D629889-8D3F-4F26-929A-E08B8F363F49.100, hr=8024000d
2017.11.23 19:34:10.4012989 3540 5556 Agent *FAILED* [8024000D] Failed to get extended update infos
2017.11.23 19:34:10.4499203 3540 5556 Agent Exit code = 0x8024000D

„Windows 10-Clients, Windows Update und Fehler 0x8024000d bei WSUS-Nutzung“ weiterlesen

Windows Server 2016 LTSC versus Server 1709

Windows 10 im Unternehmen mit gutem Admin-Gewissen einzusetzen, ist noch mal ein extra Thema. Hier seien nur die Begriffe „Enterprise-Edition“ und ggfs. LTSB bzw. LTSC zu erwähnen.

Aber auch bei den Server-Betriebssystemen wandelt es sich nun. Wo man bislang bis zum Server 2012 R2 noch das alte Schema hatte und sich lediglich alle 2-3 Jahre mal mit einer neuen Betriebssystem-Version beschäftigen musste, gilt nun bald auch hier „Windows as a service“.

Man kann nun entscheiden, auf das bisherige Modell als LTSC (alle 2-3 Jahre neue Version, 5 Jahre Support und Updates + 5 Jahre extended Support)  zu setzen oder die innovativen unter uns, die mit cloudbasierten Technologien arbeitend, immer „on the leading edge“ sein wollen oder müssen, die 1709 zu benutzen. Letztere gibt’s aber nur in der Core- oder Nano-Version.
Viel mehr Infos darüber gibt’s hier: https://docs.microsoft.com/en-us/windows-server/get-started/semi-annual-channel-overview

Firefox-Einstellungen im Unternehmen verteilen

Schon vor einiger Zeit wurde ich damit mal konfrontiert und hatte keine so richtig saubere Lösung parat. Geschweige denn eine genaue Ahnung von der Reihenfolge und über welche Settings-Dateien die zahlreichen Einstellungen des Firefox beim Start importiert und gelesen werden. Geschweige denn wie Einstellungen so mitgegeben werden können, dass sie für den Benutzer unveränderbar sind.

Zuletzt war ich auf der Suche nach der elegantesten Möglichkeit, das Stammzertifikat einer internen Zertifizierungsstelle auf die Firefox-Installationen im Unternehmen zu verteilen. Bei meinen Recherchen wurde ich hier auf ein recht neues Feature aufmerksam (ab FF 49), dass – einmal aktiviert – den Windows-Zertifikatsspeicher fragt, wenn eine SSL-verschlüsselte Seite „Firefox-Einstellungen im Unternehmen verteilen“ weiterlesen

Windows 10 1607 und WSUS

Yay, noch beim 1511er anniversary update für Windows 10 war einer der kursierenden Tipps, Firmen-Rechner per GPO mit Aktivierung der Einstellung „Feature-Updates zurückstellen“ oder „defer upgrades“ in den Current branch for business zu bringen.

Diese Policy wurde allerdings mit den neuen Policy-Templates für das 1607er-Update durch eine andere Einstellung ersetzt. Wenn man eine dieser beiden Einstellungen aktiviert hat und gleichzeitig „Keine Verbindung mit Windows Update-Internetadressen herstellen“ verwendet, erhält man beim Versuch nach Updates zu suchen, den Fehler 0x8024500c. „Windows 10 1607 und WSUS“ weiterlesen

Windows 10 und Family Safety

Ganz nach dem Motto Schema unfertiger Komponenten läuft Family Safety, wenn man es unter Windows 8 für seine Kinder konfiguriert hatte, nicht mehr unter Windows 10 weiter, da die Benutzerkonten der Kids nun als Microsoft-Konten konfiguriert werden müssen…

Das allerdings hat bei mir anfangs überhaupt nicht gut funktioniert, denn nach dem Anlegen der Konten kamen die invitation-Mails nicht an und ich musste mehrere Male das komplette Prozedere wiederholen. Auf der Family Safety-Seite von Microsoft kann man dann allerdings auch nur bedingt sinnvolle Einschränkungen – z.B. beim Zeitfenster – vornehmen. Da fehlt noch einiges, würde ich sagen…

Ich kann mir nicht vorstellen, dass sich damit jemand Ungeübtes auseinandersetzen soll.

Sicheres W-LAN mit IEEE 802.1X und NPS-RADIUS mit Windows Server 2012

Guter Leitfaden, auch bei einem notwendigem Umzug, bei mir gerade Umzug von IAS 2003 nach NPS 2012.

Update: Sicheres W-LAN mit IEEE 802.1X und RADIUS mit Windows Server 2012 » Bents Blog » Von Bent Schrader.

Hinzuzufügen wäre nur folgendes:
Aufgrund der EAP (PEAP)-Implementierung kann man nur gegen ein Zertifikat zur Zeit validieren. D.h. entweder gegen Computerkonten ODER Benutzerkonten der Domäne, nicht beides in der Bedingungssteuerung der WLAN-Netzwerkrichtlinie des NPS. Um z.B. BYOD-Geräte zu verhindern, deren Nutzer sich mit ihrem gültigen Domänenbenutzer an diesen Geräten erfolgreich authentifizieren können, wäre wohl die Filterung auf Computer geeigneter.
Zu beachten war bei mir aber, dass in der GPO, die die Drahtlosnetzwerkrichtlinie konfiguriert, an einer Stelle angepasst werden muss, damit die NPS-Bedingung auch zuverlässig mit dem übereinstimmt, was dort ankommt.
Im Dropdown der Drahtlosnetzwerkrichtlinie, dort wo festgelegt wird, ob die Authentifizierung gegen Benutzer, Computer oder wahlweise eines von beiden erfolgen soll, sollte NUR Computer ausgewählt werden. Ansonsten versuchte sich der Client immer zunächst mit den Benutzer-Credentials anzumelden, obwohl in der NPS-Richtlinie eine Computergruppe als Bedingung angegeben war. Das klappte dann nicht.

Cyanogenmod 11 – läuft!

Zugegeben – meine Schmerzgrenze ist relativ hoch. Und so kam es, dass ich monatelang dem immer langsamer werdenden Reaktionen meines Galaxy S3 zuschaute, bisweilen mit leicht grimmigen Gesichtsausdruck und wachsender Ungeduld.

Ich bin in manchen Dingen auch ein Konservativling. So finde ich zum Beispiel, dass die Telefoniefunktion immer noch die Wichtigste ist und wenn ich mal jemanden anrufen will, dann muss es schnell gehen. Wenn aber diese Funktion auch nur eine App von vielen ist und es im Schnitt jeweils 2 Sekunden dauert, bis das Adressbuch geöffnet, der Kontakt und die richtige Telefonnummer ausgewählt ist und erneute 2-3 Sekunden verstreichen, bis dann endlich die Rufnummer gewählt wird, war mir das einfach zu viel.

Tja und dann ging mir die Bloatware auf den Senkel. Angefangen über Samsung-Kram hin zu Google-Apps. Außerdem konnte ich mit einem ungerooteten Gerät kein richtiges Backup durchführen – also als Nandroid-Image oder eben mit Tools wie z.B. Titanium-Backup.

Drum liebäugelte ich mit einem CustomRom wie Cyanogenmod. Dran gehindert hat mich die letzten Monate eigentlich nur die Tatsache, dass es eine komplette Neuinstallation des Betriebssystems ist und ich mich anfangs nicht damit beschäftigen wollte, wie ich wohl die Daten wie Bilder, Apps, Settings, Kontakte und Anrufhistorien sichern und dann wiederherstellen könnte. Naja, ich dachte, es wäre sicher zeitaufwendig. Außerdem war das Gerät ja noch nicht so alt.

Aber – es war gar nicht so schlimm! 🙂
Am Anfang rooten des Geräts (aber vorher lesen und verstehen), dann Daten sichern (Kontakte, Kalender dabei in der Cloud gespeichert – macht’s einfacher), Cyanogenmod installieren, gesicherte Apps (möglichst keine Systemapps!) wieder zurückspielen, einrichten – fertig. Gut, waren im Endeffekt 4-8 Stunden, die man mal investieren muss. Zuzüglich nochmal 1-2 Tage Kleinkram-Konfigurationen. Aber es lohnt sich, wie ich finde.
Als zusätzlichen AppStore habe ich F-Droid genommen, OpenSource ist schon cool. Ach – das Theme „Great Freedom“ sieht nicht nur gut aus, sondern passt auch vom Motto her ganz gut zum Endergebnis. 😉

Alles in Allem – richtig gut!