Eine neue Erkenntnis oder Online-Reputation mit 6

Man stelle sich folgendes vor:
Er kennt noch kein Internet. Zumindest kann er sich nicht viel darunter vorstellen, außer dass sich die Großen öfter darüber unterhalten und dass man dort tolle Fußball-Videos anschauen kann. Ansonsten gibt es kaum Berührungspunkte, vielleicht einige flüchtige Besuche auf der Maus-Seite. Sein Vater sorgte bislang dafür, dass es noch keine verwertbaren Spuren über ihn gibt. Er wachte darüber, Tag und Nacht. Doch auch ein Vater macht Fehler. Nicht umkehrbare Fehler, die das Leben seiner Kinder für immer beeinflussen könnten. Er wollte seine Kinder am öffentlichen Leben teilhaben lassen. Sportverein, ein bißchen Fußball spielen oder Kinderturnen, wie schön. Doch dann das! Treffer bei einer routinemäßigen Kontrolle in der Ergebnisliste des Datenkraken! Eindeutig zurückzuführen auf…SEINEN SOHN!! Nicht wieder auslöschbar, für lange Zeit konserviert in den netzartigen, weltweiten Strukturen des Internets…DAS ist der Anfang vom Ende (oder DAS oder DAS)! 😉

Oder anders formuliert: Es reicht heutzutage aus, sein Kind in die Schule zu geben, an Festen teilnehmen zu lassen, Sportverein, Schwimmkurs, usw. Schon kann man davon ausgehen, dass der Name des Kindes in diesem Zusammenhang im Internet verewigt ist, auch wenn man zunächst keine Verbindung mit dem Web vermuten würde. Der Schein trügt. Nun beginnt die Geschichte des jungen Menschen ein zweites Mal, virtuell. Erste Spuren liegen aus…der Vater weiß, was zu tun ist.

…Und – ja, ich habe heute Abend ein wenig zuviel Cola-Dramatik getrunken. 😉

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